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Aktuelle News von Heise Netze

  1. Die beiden deutschen Mobilfunker wollen bei der Glasfaseranbindung ihrer Antennen eng zusammenarbeiten. Telefónica verkauft dem Partner Vodafone darüber hinaus wichtige Frequenzen für 5G.
  2. Bisher waren Mobilfunkrufnummern fest an SIM-Karten gebunden, auch mit eSIMs ändert sich das nicht grundsätzlich. Sipgate knüpft sie an eine App. Partner, Vereine oder kleine Firmen können so leicht eine Nummer nutzen, etwa via WLAN.
  3. Abschreibungen von Markenwerten bescheren der A1 Telekom Austria Group einen Quartalsverlust. Die Abschreibungen belasten voraussichtlich auch nächstes Jahr noch das Ergebnis.
  4. Die Entwicklung des 5G-Mobilfunks wird schneller. Laut Nokia und Qualcomm sollen bereits in diesem Jahr Feldversuche beginnen, die den kommerziellen Betrieb vorbereiten. Möglicherweise wird Deutschland zu den 5G-Vorreitern gehören.
  5. Die Aufgabe der IT-Branche sei es, alle anderen Branchen in ihrer Digitalisierung zu unterstützen. Das propagierten Ciscos Manager Trollope und Goeckeler den Zuhörer während ihrer Keynote auf der Cisco Live in Barcelona.
  6. Noch ist der 5G-Mobilfunkstandard nicht fest umrissen – es gilt, Rahmenbedingungen auszuloten und Anwendungen weiterzuentwickeln. Im Hamburger Hafen entsteht eine von zwei spannenden Test-Umgebungen, spezifisch für industrielle Anforderungen.
  7. Klappern gehört zum Handwerk: Nachdem der Konzern viele Mobilfunkbasisstationen mit NB-IoT-Technik aufgerüstet hat, buhlt er nun deutlich vernehmbar um Kunden. Gelingt der Umstieg schnell, dürfte auch das Ende GSM-Funks näher rücken.
  8. Die Regulierungsbehörde der Briten hat Zahlen zum Vergleich der Provider-Kundendienste veröffentlicht – eine Genugtuung für gebeutelte Teilnehmer. Fragen wirft allerdings die Leistung der britischen und deutschen O2-Schwestern auf.
  9. Weniger Kritik, aber auch weniger Regulierung, ein breiteres Funkspektrum und viel mehr Intelligenz im Netz verlangt Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges.
  10. Die Betriebssysteme hatten für Unruhe unter Router-Herstellern gesorgt, weil sie gewöhnliche Annoncierungs-Nachrichten nach Aufwachen aus dem Stromsparmodus massenhaft verschickten und so manche Router lahmlegten.
  11. Weil nur wenige Nutzer die WLAN-Funktionen ihrer Smartphones deaktivieren, kann man sie leicht aufspüren und zählen. Bei großen Menschenmengen funktioniert das aber nur bedingt.
  12. Der Routerhersteller AVM erwägt, die Mesh-Funktionen im erwarteten FritzOS 7 weiter auszubauen, um entfernte Geräte via Mesh anzukoppeln. Das erklärte die Firma im Rahmen einer Stellungnahme zu einem missverständlichen Facebook-Posting.
  13. Das eintägige Seminar in Hannover vermittelt professionelles Know-how für den Einsatz der DANE-Technik. Damit sichern Administratoren TLS-Zertifikate weit zuverlässiger gegen Missbrauch ab als herkömmlich über Zertifizierungsstellen.
  14. Ein Funk-Ballon von Alphabet (Project Loon) ist auf dem Feld eines kenianischen Bauern gelandet. Schaulustige zerstörten dessen Ernte, was Alphabets Mitarbeiter nicht interessiert haben soll.
  15. Die kompromitierten Switch-Modelle, die nun zu Lenovos Portfolio gehören, hatte ursprünglich der längst aufgelöste Netzwerk-Zulieferer Nortel entwickelt.
  16. Sechs Schwergewichte aus IT-, Mobilfunk- und Autoindustrie setzen damit nicht nur ein Zeichen für neue und sehr schnelle Autovernetzung per Mobilfunk, sondern indirekt auch gegen die Vernetzung via pWLAN, das zum Beispiel VW einsetzen will.
  17. Die Bluetooth Special Interest Group fand zwar erst im Februar 1998 zusammen, aber das genügt den Verfechtern offenbar, um schon mal auf der CES in Las Vegas zu feiern. Immerhin: Ein reiner Kabelbeißer ist Bluetooth längst nicht mehr.
  18. 12 US-Städte sollen noch 2018 5G-NR-Mobilfunk von AT&T bekommen. Verizon will in Sacramento ortsgebundenes 5G anbieten, während es die übrigen US-Netzbetreiber weniger eilig haben.
  19. Edward Snowden hat eine Android-App vorgestellt, die Smartphones zu unauffälligen Sicherheits-Systemen aufrüstet. Hinter dem Open-Source-Projekt stehen The Guardian Project und die Freedom of The Press Foundation.
  20. ISP dürfen die Bandbreite für ausgewählte Videostreams nicht drosseln. Das hat die österreichische Regulierungsbehörde in einem Verfahren gegen Mobilfunker A1 entschieden. Am "Zero Rating" rüttelt die Behörde aber vorerst nicht.
  21. Weil etliche Netzbetreiber immer noch ein Routing-Protokoll ohne Sicherheitsvorkehrungen nutzen, gelang es wieder einmal Angreifern, IP-Verkehr von Google, Facebook, Apple und Microsoft umzuleiten. Das Zwischenziel: Russland.
  22. Die Entwicklung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber inzwischen gibt es immerhin zwei Tools für macOS und Android, mit denen man ein Datenschutz-freundlicheres DNS einfach per Mausklick nutzen kann.
  23. TLS-Zertifikate lassen sich mittels DANE weit zuverlässiger gegen Missbrauch absichern als herkömmlich über Zertifizierungsstellen. Ein Tages-Workshop für Administratoren und Sicherheitsbeauftragte führt in die Technik ein.
  24. AVMs neue Beta-Firmware bringt neben Detailverbesserungen als Neuheit eine Anbindung an den kostenlosen Zertifikatsdienst Let's Encrypt. Damit beschweren sich Browser beim sicheren Fernzugriff nicht mehr über selbsterstellte Zertifikate.
  25. Der Netzanbieter will bis zum April 2018 dreizehn deutsche Städte mit der Mobilfunktechnik Narrow-Band-IoT versorgen. Darüber sollen dann Wasserzähler, Mülleimer und andere Anwendungen mit geringen Datenraten funken.
  26. Im TACNET-Projekt wollen 14 Partner aus Industrie und Forschung ihre Kräfte bündeln, um unter anderem ein einheitliches System für die industrielle Echtzeitkommunikation auf Basis des kommenden 5G-Mobilfunks zu entwickeln.
  27. Am 14. Dezember werden die US-Republikaner die Netzneutralität abschaffen. Und zwar gründlich. Eine andere Behörde soll "unfaire" ISP belangen, doch die Definition hat es in sich. Um den Verbraucherschutz ist es daher schlecht bestellt.
  28. Die aktuelle Version von Lancoms Betriebssoftware für Router, Access Points und Switches beseitigt eine Sicherheitslücke, die Angreifern bei bestimmten Firmware-Versionen Zugriff auf Verwaltungsfunktionen ermöglicht.
  29. Beim 100. Treffen schenkt sich die IETF Champagner ein und philosophiert über das Internet der Zukunft. Einige alte Zöpfe werden dann schon ganz schön grau geworden sein, aber immer noch nicht abgeschnitten.
  30. Wer Google nicht wesentliche Teile seines Surfverhaltens anvertrauen möchte, kann ab sofort auf einen alternativen DNS-Dienst ausweichen: 9.9.9.9 statt 8.8.8.8. Doch auch dort gibt es Besonderheiten.
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